Photo Apps

Heute wurde ich gebeten Photo Apps für das iPhone zu empfehlen und mein erster Gedanke war „ach du heilige Scheisse“ … 

Eine Photo App zu empfehlen ist in etwa so „einfach“ wie ein Spiel zu empfehlen. Die Geschmäcker sind so dermaßen unterschiedlich in Bezug auf Inhalt, Optik, Steuerung etc. und es gibt so viele und jede Woche kommen gefühlt tausende dazu. 

Ich habe hunderte von Spielen und auch Photo Apps irgendwann geladen und ausprobiert. Meist tue ich das, wenn sie zufällig gerade kostenlos oder zumindest sehr reduziert sind. Oder wenn es eine Lite Version zum Testen gibt. Gefällt mir die Lite Version gebe ich gerne mal ein paar Euro für eine Vollversion aus.

So lautet eigentlich auch mein erster Tipp: installiert eine der zahlreichen Apps die auflisten wie die Preisentwicklung der verschiedenen Apps verläuft. Z.B.: Appsfire, Appsgonefree oder Appticker (das sind die die ich selbst seit längerem nutze) und schaut dort nach Angeboten. 

Bei Appsfire bspw. kann man sich anzeigen lassen: alle Photoapps die kostenlos sind bzw. alle Photoapps die reduziert sind. Sehr praktisch um ab und zu mal etwas Neues auszuprobieren.

Apropos etwas Neues … es entzieht sich ehrlich gesagt meinem Verständnis warum man auch noch die tausendste „Filterapp“ entwickeln muss und die fünfhunderste “Color Key App” und die millionste „Collagenapp”, aber hey … schließlich gibt es ja auch unendlich viele „Match3“-Spiele. Als User ist man allerdings schlichtweg erschlagen von der Fülle an Apps alleine in der Rubrik Foto und Video. Vielleicht kann ich hier ein bisschen Licht ins Dunkel bringen.

Wie der aufmerksame Leser vielleicht bemerkt hat, unterteile ich Photoapps in unterschiedliche Kategorien. Und das aus gutem Grund. Die meisten Apps sind spezialisiert auf EINE Funktion. Also ENTWEDER Filter drüber legen ODER retuschieren ODER Collagen basteln ODER … ODER … ODER … manche kombinieren aber immerhin zwei bis drei Funktionen. Eine Eierlegende Wollmilchsau ist mir persönlich noch nicht untergekommen, falls jemand eine kennt; ich bin immer offen für Tipps.

Und nun möchte ich tatsächlich konkret einige Apps empfehlen, die ich nicht nach dem Ausprobieren sofort wieder ins Nirvana verbannt habe: 

PhotoWizard – uralt! (2009?) und solide und günstig. Macht fast alle notwendigen Retusche Bearbeitungen (inkl. einiger Filter) und kann sogar Masken und Layer. (Auf dem iPhone ne Maske anzulegen ist allerdings nichts für Grobmotoriker!) Ich bin die Software seit Jahren gewohnt und hab nie dauerhaft zu einer anderen gewechselt. Gibt es als Gratis Testversion, kostet sonst 0,89€ für iPhone und 2,69€ für iPad als HD.

Snapseed – ähnlich wie die vorherige aber deutlich stylischer und vor allem sehr viel bekannter! Die Bedienung ist innovativ und imho absolut sinnvoll! (Wenn man sich erstmal dran gewöhnt hat.) Hat eine hervorragende Erklärfunktion. Kann allerdings keine Masken und Layer. Gibt es derzeit mal wieder kostenlos! 

Alternativ gibt es natürlich Adobe Photoshop Touch für iPhone 4,49€ bzw. iPad 8,99€, das wirklich ziemliche Ähnlichkeit mit Photoshop am Desktop hat. Die Wahrscheinlichkeit dass man alle Möglichkeiten, die es bietet, am Mobilgerät auch benutzt ohne sich die Finger zu brechen, halte ich allerdings für ziemlich gering. Es gibt keine Testversion. Adobe Photoshop EXPRESS hingegen ist was völlig anderes und taugt gar nichts!

PhotoFunia – witzig! Nicht mehr und nicht weniger. Aber irgendwie niedlich. Man kann ein ausgewähltes Foto aufpeppen als Strassenposter, Museumsbild, Briefmarke und mehr. Ist kostenlos. Und irgendwie niedlich. (Und ebenfalls uralt xD)

My Sketch – macht aus Fotos Zeichnungen und das macht es absolut hervorragend. Kostet derzeit 1,79€ ist aber hin und wieder kostenlos erhältlich. Das selbe gilt übrigens auch für SketchMee. Lediglich die Bedienung dieser beiden Programme ist etwas unterschiedlich. Für SketchMee gibt es eine Lite Version und eine alternative Version Namens PaintMee.

Pixlr-o-matic – eine mächtige Filter App, intuitiv und optisch ansprechend, kostenlos aber mit InApp Käufen. Wer einen Blick vorab werfen möchte: Gibt es sogar als Browser Version 

Die Firma JixiPix hat für jede Filterart gleich eine eigene App entwickelt (andere machen das ja einfach per InApp Käufen) – hat aber den Vorteil, dass hin und wieder mal etwas davon kostenlos zu haben ist. Es gibt teilweise ungewöhnliche Filter mit guten Anpassungsmöglichkeiten.

Pierre Gougelet hat auch ein paar schöne Filter Apps am Start, die oft günstig zu haben sind!

Wer lieber alle Filter in einer App hat, sollte zu FX Photo Studio greifen. Die wohl umfangreichste Filtersammlung (inkl. InApp Käufen), die auch über einfache Bildbearbeitungstools verfügt und Effekte komfortabel nur auf Teile des Bildes anwenden kann (masking).

Repix hingegen verfolgt einen schönen Ansatz damit, dass die Filter auf das Foto gemalt werden. Darüberhinaus gibt es einige weitere Anpassungsmöglichkeiten. Die App ist kostenlos, es gibt aber InApp Käufe. Es lohnt sich mal einen Blick darauf zu werfen!

Wer besonders Bokeh Effekte mag möge im Appstore einfach mal nach Bokeh suchen. Es gibt wahnsinnig viele Apps, sie unterscheiden sich nicht so großartig und irgend etwas ist immer gerade im Angebot. Besonders empfehlen möchte ich an dieser Stelle keine. Einige der vorgenannten Apps haben zum Teil aber auch schon etwas Bokeh an Board. 

Meine LieblingscollagenApp heisst Frame Artist. Sie verfügt über hervorragende Anpassungsmöglichkeiten, habe bisher noch nichts gefunden das genau so viel bot und so komfortabel war. Die Testversion gibt es gratis, die Vollversion derzeit für 1,79€.

Photo Hive ist eine witzige und kostenlose Collagenapp Ergänzung, da die Collagen hier aus Sechsecken gebildet werden.

Wer auf ausgefallenere Photospielereien steht dem sei an dieser Stelle noch ein Blick auf Split Clone oder Photo Slice empfohlen.

Ich hoffe ich hab nicht zu viel empfohlen, es ist alles verständlich und ich habe nichts Elementares vergessen. Sonst schreibt mir einfach einen Kommentar! 

Viel Spaß beim ausprobieren.

Leserbriefintermezzo

Vor ein paar Tagen begab ich mich auf die Suche nach Artikeln, die Online Bilderdienste miteinander vergleichen. Ich stieß dabei auf diesen Artikel

Der Artikel wurde inzwischen (aufgrund meiner ersten Mail) zum Teil verändert (nicht unbedingt durchgehend zu seinem Besten) den Originaltext habe ich leider nicht gespeichert.

Ich schrieb einen Leserbrief an die chip weil mir einige Fehler auffielen.

Ich möchte die Konversation nicht alleine genießen, darum teile ich sie hier mit euch.

Fotos online teilen

Seit ein paar Tagen beschäftige ich mich mit der Möglichkeit ein online Fotoalbum anzulegen. Das kommt bei mir immer mal wieder vor, mit den unterschiedlichsten Anforderungen. Ich habe bereits nach vergleichenden Artikeln für solche Dienste gegoogelt und bin nicht gerade erschöpfend fündig geworden. Hinzu kommt, dass einige Informationen, die ich fand, entweder falsch oder veraltet waren. Also versuche ich an dieser Stelle selbst einen Überblick zu schaffen. Solltet ihr noch Bilderdienste vermissen, schreibt mir gerne, ich teste die dann noch an und füge sie hinzu. Sollte sich in diesem Post falsche Informationen finden, sagt mir bitte unbedingt Bescheid, damit ich das korrigieren kann! Ich füge pro Anbieter ein bis zwei Fotos hinzu, einfach damit ihr einen ungefähren Eindruck bekommt wie die unterschiedlichen Angebote in der Praxis aussehen. 

Folgende Attribute sind für mich bei den online Bilderdiensten wichtig:

  • Sichtbarkeit der Fotos: Öffentlich – privat – öffentlich aber nicht gelistet
  • Zugriff für andere Personen: Gar nicht – mit Einladung und Anmeldung beim Fotodienst – per link und ohne Anmeldung – per Passwort
  • Größe der hochgeladenen Fotos: komprimiert – unkomprimiert –  wählbar
  • Downloadmöglichkeit für Besucher: für jedermann – für angemeldete Nutzer – gar nicht – in voller Größe – in reduzierter Größe
  • Schnelligkeit bei Upload/Download/Anzeige
  • Übersichtlichkeit und Benutzerführung
  • Speicherplatzstaffelung 

Die Reihenfolge der gelisteten Dienste ist nicht wertend.

 

Facebook

Bekanntermaßen halte ich Facebook nicht für die intuitivste aller Plattformen. Mein wildes Herumgeklicke und weiterführende Recherche hat Folgendes ergeben:

Um ein Album hochzuladen muss ein Facebook Account vorhanden sein.
Alben können entweder direkt im Profil angelegt werden oder auf einer erstellten Facebook-“Seite”.
Pro Album können ca 1000 Fotos hochgeladen werden. (Eine Gesamtbeschränkung pro Account konnte ich nicht finden)
Per Häkchen kann man sich für die Option “hohe Auflösung hochladen” entscheiden.
Die Schnelligkeit bei Up/Download ist nicht weiter auffällig und von der Internetverbindung abhängig.
Ein Uploadvorgang der aus vielen Fotos besteht ist kein Problem.
Die Fotos eines Album werden quadratisch gekachelt als Vorschau dargestellt. Man sieht in der Albenvorschau also nicht das ganze Bild. 
Öffnet man ein einzelnes Foto bekommt man eine schöne große Ansicht, kann teilen, kommentieren, liken, taggen etc. Per Pfeiltasten kann das jeweils nächste Foto aufgerufen werden. Das Laden der Fotos erfolgt ohne Verzögerung.
Ein Album kann entweder auf privat, nur für Freunde einsehbar oder öffentlich gestellt werden. Eine halböffentliche Darstellung (ungelistet, nur per Link einsehbar) hat sich mir bis dato nicht erschlossen.
Ein öffentliches Album ist auch für Leute ohne eigenen Facebook Account einsehbar.
Die Fotos können per Rechtsklick lokal runtergeladen werden. Das heruntergeladene Foto hat einen anderen Namen als der Ursprung, die Metadaten sind ebenfalls nicht mehr da.  
ACHTUNG! Wird in einem privaten Album eine Person getaggt können  daraufhin auch die Freunde dieser Person das Foto sehen.

Meines Erachtens eignen sich Alben bei Facebook am ehesten fürs “Sehen und Gesehen werden”. Man kann ziemlich schnell ziemlich viele Leute damit erreichen, da Facebook ja doch breitgefächert durch alle Schichten vertreten ist. Durch das Teilen von Seiten und Fotos kann es im optimalen Fall zu einem schönen Schneeballeffekt kommen. Facebook ist aber auch ein vergängliches Medium. Die Fotos/News von gestern interessiert morgen womöglich niemanden mehr. Um in Erinnerung zu bleiben, sollte man regelmäßig veröffentlichen.

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Picasa Webalben

Für mich bisher die erste Wahl fürs Online stellen und teilen von Fotos. (Seit google+ leider nicht mehr ganz so zuverlässig in einigen Bereichen)

Picasa gehört zu Google, jeder mit einem Google Account hat also theoretisch auch ein Picasa Konto. Inzwischen hat Google die Alben eher Richtung google+ verschoben, der direkte Link zu den picasa Webalben lautet picasaweb.google.com

Um ein Album hochzuladen muss ein Google Account vorhanden sein.
Alben können entweder direkt im Browser angelegt und bestückt werden oder mit Hilfe der Desktop Software Picasa synchronisiert werden.
Google stellt jedem Account insgesamt 15GB für Mail, Drive, Fotos etc. kostenlos zur Verfügung. (Fotos unter 2048×2048 Pixel werden gar nicht berechnet) 
Für 4,99$ pro Monat kann man seinen Gesamtspeicherplatz auf 100GB erweitern. (9,99$ für 200GB)
Direkt über den Browser wird immer die volle Größe hochgeladen, bei der Synchronisation durch die Picasa Software ist eine max Größe aus mehreren Stufen wählbar.  
Die Schnelligkeit bei Up/Download ist nicht weiter auffällig und von der Internetverbindung abhängig.
Ein Uploadvorgang der aus vielen Fotos besteht ist kein Problem.
Die Fotos eines Album werden unbeschnitten als Thumbnail Vorschau dargestellt, die Größe der Vorschau ist über einen Schieberegler einstellbar.
Öffnet man ein einzelnes Foto bekommt man eine schöne große Ansicht, kann kommentieren, liken, taggen etc. Per Pfeiltasten kann das jeweils nächste Foto aufgerufen werden. Das Laden der Fotos erfolgt ohne Verzögerung.
Man kann ein Album auch per Diashow ansehen. Der Albumersteller kann außerdem daraus einen Film oder Collage machen und Online stellen.
Ein Album kann entweder auf privat, nur für eingeladene Freunde einsehbar oder öffentlich gestellt werden. Eine halböffentliche Darstellung (ungelistet, nur per Link einsehbar) funktioniert seit Februar 2013 leider nicht mehr zuverlässig. Da Google+ das Produkt der Zukunft ist, rechne ich nicht mehr mit Fehlerbehebung bei den Picasa Webalben.
Ein öffentliches Album ist auch für Leute ohne eigenen Google Account einsehbar.
Die Fotos können per Rechtsklick lokal runtergeladen werden. Das heruntergeladene Foto hat den gleichen Namen wie der Ursprung. Metadaten sind nur noch rudimentär vorhanden, Ersteller lautet dann: Picasa

 

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 Dropbox

Bekannter und sehr weit verbreiteter Cloud Service, der sich nicht auf Fotos beschränkt. Imho die TOP Möglichkeit Fotos zu teilen, verteilen und zu verlinken. Vor allem für Leute die regelmäßig Fotos oder anderes miteinander austauschen.

Um ein Album (oder jede andere Datei) hochzuladen muss ein Dropbox Account vorhanden sein.
Alben können entweder direkt im Browser angelegt und bestückt werden oder mit Hilfe der Einbindung in den Dateimanager/Finder komfortabel synchronisiert werden.
Dropbox stellt zunächst jedem neuen Account insgesamt 2GB kostenlos zur Verfügung. Weiterer Speicherplatz kann bspw. durch Empfehlungen verdient werden. (Falls ihr noch kein Dropbox Konto habt und mir etwas Gutes tun wollt, über zusätzlichen Speicherplatz freue ich mich immer. Einfach über diesen link anmelden.) Alternativ kann man aber auch kostenpflichtig erweitern (9.99€ pro Monat für 100GB, 19,99$ für 200GB, 49,99$ für 500GB)

Ordner können auf verschiedene Arten frei gegeben werden. Meist wird zum Teilen eingeladen und der Ordner bleibt langfristig für den Eingeladenen zugänglich und fügt sich sogar in dessen native Ordnerstruktur im Computer ein. Wird eine Änderung vorgenommen, erhält man darüber sogar eine Push Nachricht – äußerst praktisch. 
Das “öffentliche” Teilen per link ist ebenfalls möglich. Wie genau das funktioniert erklärt eine Textdatei im Standardordner “Public”
Die Dateien in der Dropbox sind in exakt demselben Zustand wie auf dem Computer. Falls ein Fremder eine Datei herunterlädt, wird der Name verändert, die Metadaten bleiben unverändert.
Neuerdings hat Dropbox die Funktion “Fotos” hinzugefügt. Diese sucht ganz automatisch in allen Dropbox Ordner nach Fotodateien und fasst diese in einer Art Album zusammen. Die Fotos werden quadratisch gekachelt (und somit ggf beschnitten) als Vorschau dargestellt. Man sieht also nicht das ganze Bild. Auf diese Weise lassen sich Fotos schneller freigeben. Allerdings ist Dropbox völlig egal in welchem Ordner sich die Fotos befinden, geordnet wird ausschließlich nach Datum. 
Hat man Zugriff auf einen Ordner und öffnet man ein einzelnes Foto bekommt man eine schöne große Ansicht. Per Pfeiltasten kann das jeweils nächste Foto aufgerufen werden. Das Herunterladen der Fotos erfolgt ohne Verzögerung.
Ich würde allerdings weniger in der Dropbox Ansicht navigieren sondern eher gleich den ganzen Ordner herunterladen bzw. synchronisieren lassen. 

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box.com

Ganz ähnlich wie dropbox ein umfassender Cloudspeicher.

Machte im letzten Jahr vor allem dadurch Furore dass die ersten Mitglieder 50GB Speicherplatz umsonst erhielten. (Was natürlich SEHR attraktiv ist!) Inzwischen bekommen Neuanmelder immerhin 5GB. (Falls jemand Interesse hat, ich kann über eine Einladung Neuanmeldern ebenfalls noch einen Account mit 50GB verschaffen, fragt mich ruhig.)

Box hat im Prinzip alles was eine Cloud braucht. Man kann Dateien aller Art speichern und teilen, es lässt sich genau wie Dropbox ganz wunderbar in den normalen Dateiemanager/Finder von PC oder Mac einbinden, es gibt Apps für sämtliche Plattformen. Allerdings gibt es (noch?) keine explizite Fotoalben Funktion so wie inzwischen bei Dropbox.
Im Vergleich zu Dropbox erscheint mir die Geschwindigkeit der Uploads und Download deutlich schlechter zu sein. Das Anschauen von hochgeladenen Bildern wird durch lange Ladezeiten ziemlich ausgebremst.
Die Zugriffsmöglichkeiten zu Ordnern oder einzelnen Dateien sind hingegen absolut vorbildlich! Sogar die Vergabe eines Passworts und eine zeitliche Begrenzung ist möglich. Jeder der Zugriff auf Dateien hat kann diese natürlich in der Originalverfassung herunterladen. Dateiname, Größe sowie Metadaten bleiben erhalten.

 

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Instagram

In meinen Augen nicht wirklich eine ernsthafte Möglichkeit Fotos (ganze Alben) zu teilen.

Das Hochladen funktioniert bisher nur von Smartphones oder Tablets, über die entsprechende App. Immerhin können die Fotos aber inzwischen im Browser angeschaut werden.

Alle hochgeladenen Fotos werden deutlich verkleinert und auf einen uniformen quadratischen Zuschnitt beschränkt. Inzwischen gibt es zwar viele Anbieter, die gerade daraus Fotoalben, Untersetzer, Fliesen oder ähnliches erstellen und es hat sicher einen ganz eigenen Charakter, vor allem durch die oftmals sehr mutige Verwendung der zahlreichen Filter einiger User, aber meinen Geschmack trifft es schlicht und ergreifend nicht. 
Wenn jemand Fotos mit mir teilt erwarte ich, dass sie eine halbwegs passable Größe haben, mit der ich etwas anfangen kann, verkleinern kann ich ggf ja immer noch. 

Zudem kann man keine individuellen Alben anlegen zu bestimmten Ereignissen – wenn jemand, dem ich folge, 30-50 Fotos einer Hochzeits- oder Geburtstagsfeier einstellen würde, wäre ich unfassbar genervt. Als Workaround ließen sich vielleicht zu diesem Zweck zig verschiedene Accounts erstellen, aber da es so viele andere Angebote gibt, die sich für diese Anforderung besser eignen, würde ich mich definitiv nicht für Instagram entscheiden.

Für einen, “schau mal hier, wo ich gerade bin, was ich gerade esse, was ich entdeckt habe, ist dieses Tier nicht süß”-Feed ist Instagram allerdings niedlich und das Feedback der anderen Follower macht Lust auf mehr. 

 

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Minus.com

Diesen Tip bekam ich just von @GillyBerlin  und hab ihn gleich mal ausprobiert. 

Minus ist ein bisschen von allem. Eine Symbiose aus Pinterest (der Feed, rein optisch), Instagram (Bilder entdecken, kommentieren, bewerten), tumblr (ich sammle einfach überall im Web Fotos ein und stell sie in meine Galerie) … bietet allerdings auch eine wirklich gute Möglichkeit komplette Alben hochzuladen und mit anderen zu teilen.
Darüberhinaus ist auch noch ein Chat eingebaut. 

Am Anfang braucht man entweder einen Account bei Minus direkt, oder man meldet sich mit seinem Facebook oder Twitter Account an.
Man kann einzelne Fotos aber auch ganze Galerien hochladen.
Das Hochladen ist recht komfortabel, pro Galerie dürfen allerdings maximal 300 Fotos gespeichert werden. Startspeicherplatz beträgt insgesamt pro Account wohl 10GB obwohl ich an anderen Stellen auch las es gäbe gar keine Beschränkung.
Die Fotos werden in voller Auflösung hochgeladen. Besucher können die Bilder in derselben Größe per Rechtsklick herunterladen, die Metadaten bleiben bestehen, der Dateiname ändert sich.

Fotos (oder ganze Alben) können privat oder öffentlich gemacht werden. Sind sie öffentlich erscheinen sie im Feed der Follower. Zu den “privaten” Alben erhält man Zutritt wenn man den entsprechenden Link hat.  
Alternativ können auch nur einzelne Fotos per Link weitergegeben werden. Unter jedem Bild befinden sich zwei Links, der eine führt wirklich nur auf das eine Bild, weiterblättern nicht möglich, der andere führt an die Stelle des Albums an der das Bild ist, von dort kann dann innerhalb des Albums weiter und auch zurück geblättert werden.

Minus.com gibt es bereits seit 2010. Es wundert mich etwas, dass ich vorher noch nie davon gehört habe. Es sind ein paar gutgemeinte Ansätze da und es gibt deutlich noch Potential nach oben. Ich werde das sicher für ein paar Projekte im Hinterkopf behalten.

 

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dawawas.de

Ganz neue Plattform (02/2013) auf die ich durch Zufall gestoßen bin. Erdacht und durchgeführt von den Machern von “wer kennt wen”. 

Mit Abstand die intuitivste und zeitgemäßeste Möglichkeit (vor allem optisch) seine Fotos bereitzustellen. Hier erstellt man keine Alben sondern “Erlebnisse”. Besonders gut gefällt mir die Möglichkeit diese Erlebnisse aktiv zu teilen, so dass auch andere Gäste, Miturlauber, Freunde o.ä. ihre Fotos in das gleiche Album hochladen können und somit alles gesammelt an einem Ort ist. (Voraussetzung: dawawas Account, Einladung zum Ereignis)

Die Macher haben gleich Nägel mit Köpfen gemacht und unterstützen quasi ALLES. iOS, Android, Windows 8 und SmartTV 
Klickt man auf ein Foto, ist ganz übersichtlich am unteren Bildrand eingeblendet was man damit alles anstellen kann. Mit Herz markieren, teilen, herunterladen, kommentieren, auf Facebook posten, eine Diashow starten und man kann sich sogar Infos einblenden lassen (Originaldateiname, Kamera, Erstelldatum, Name des Uploaders)

Für die Zukunft sind weitere Dienste geplant, z.B. eine Schnittstelle zum Druck für Fotobücher 

Ich bin wirklich ziemlich begeistert von dieser neuen Plattform. Allerdings …

gibt es da auch noch ein einhalb Wermutstropfen:

1. Als Neunutzer darf man zunächst maximal 1000 Fotos einstellen.
Weiteren Platz kann man sich verdienen. So gibt es z.B. Platz für weitere 250 Fotos wenn man jemanden wirbt. (Falls euch dieser Blogpost also gefällt und ihr euch entschließt bei dawawas anzumelden, würde ich mich ganz irrsinnig freuen wenn ihr es über diesen link tätet! *_*)

2. Man kann zwar wunderbar einstellen, ob andere dawawas Mitglieder Fotos aus dem Erlebnis herunterladen dürfen, allerdings kann man leider nie in der vollen Auflösung herunterladen. Dies ist in der Tat für mich der größte Showstopper dieser Plattform, ansonsten würde ich wohl bald “dawawas”-Fan Fahnen durch die Gegend tragen. 

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Magix

Ja, genau. Haben wir alle schon mal irgendwo gehört. Von den gibt es alles mögliche. (Und das schon seit 20 Jahren) Bildbearbeitungssoftware, Musik Software, Video Software, quasi alles was sich Multimedia schimpfen darf. Für Amateure und Profis, für Schulen und Einzelkämpfer. Magix sei der Marktführer im multimedialen Bereich.  Und es gibt auch online Alben. Und da die Jungs und Mädels das schon gefühlt ewig machen, kann sich das Angebot durchaus sehen lassen. 
Die größte Herausforderung dabei ist, sich bis zu der Stelle durchzuwühlen an dem man ein Online Album be- und vor allem erstellen kann. Die Gesamthomepage von Magix bietet nämlich gefühlt alles, nur nicht in übersichtlich. Falls ihr Interesse habt ein Album via Magix zu erstellen, klickt hier

Übrigens. So schön das Online Album von Magix auch sein mag, die kostenlose Version eignet sich ausschließlich dafür, es mal auszuprobieren. Es hat zwar nicht allzu viele Einschränkungen im Vergleich zur Bezahlversion, aber mit 500MB Speicherplatz kommt man schlicht und ergreifend nicht weit. 

Die Bezahlversion bietet dafür wirklich ordentlich. Für 1,99€ pro Monat bekommt man unbegrenzten Speicherplatz, eine Wunschdomain, kann Videos und Diashows einbinden eine Homepage erstellen usw. 

Die Albenerstellung erfolgt völlig intuitiv mit Hilfe des sogenannten Online Medien Manager, der sich öffnet sobald man auf Inhalte verwalten klickt. Es muss keine zusätzliche Software installiert werden, alles erfolgt Browserbasiert. Es gibt verschiedene Freigabe Möglichkeiten, verschiedene Download Optionen und so weiter. Der Albenbetrachter (der kein Magix Kunde sein muss) kann ebenfalls auswählen, ob er das Album als Diashow, gekachelt, mit Detailinformationen, mit Musik etc. betrachten möchte. 

Außerdem bietet Magix natürlich noch an, dass Abzüge der Fotos bestellt werden können. Oder gleich ein ganzes Fotobuch (Zusammenarbeit mit myphotobook). Ich glaube diese Möglichkeit werde ich in Kürze mal testen, sowas könnte ich tatsächlich regelmäßig gebrauchen. (Total toll wäre natürlich wenn der Fotograf dadurch auch noch Geld verdienen könnte …) 

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Flickr

Wohl einer der bekanntesten Online Bilder Dienste. Inzwischen Yahoo Tochter. Das bedeutet, jeder der eine Yahoo Adresse besitzt, hat theoretisch auch einen Flickr Account. (Alternativ kann man sich aber auch mit seinem Google Account oder Facebook anmelden)

Mal abgesehen davon, dass Flickr wohl eine der aktivsten Communities weltweit hat, mit großartigen Fotos von ca 77 Millionen Usern, machte man jüngst auf sich aufmerksam, in dem man seinen Mitgliedern 1 Terabyte Speicher kostenlos zur Verfügung stellte. Darüberhinaus wurden auch noch ein paar andere Änderungen im Mai 2013 vollzogen, unter anderem längst überfällige optische Anpassungen.

Was man bei Flickr seitdem nicht mehr kann ist Alben erstellen. Statt dessen hat man einen Stream, die Fotos können aber auch einzelnen Sets zugeordnet werden. 

Die Fotos können recht einfach einzeln oder per Set für andere freigegeben werden. Es gibt die Freigabe-Möglichkeiten privat, privat und Freunde, privat und Familie. Wer Freunde bzw. Familie ist, legt man durch seine hinterlegten Kontakte fest. Voraussetzung ist, dass all jene auch einen Flickr Account haben. Alternativ sind die Fotos öffentlich, können aber zumindest in den Downloadoptionen beschränkt werden. Dort wird mit den offiziellen Creative Commons gearbeitet, was ich absolut sinnvoll finde. Möchte man als Albumbetrachter ein Foto herunterladen (sofern dies zulässig ist) hat man die Auswahl aus zahlreichen verschiedenen Größen. 

Flickr ist eine absolut wunderbare Plattform, die gerade professionellen und semiprofessionellen Fotografen tolle Möglichkeiten bietet. Sie verfügt über fantastische Suchmöglichkeiten und Gruppen. Durch den mit Abstand größten kostenlosen Speicherplatz für hochauflösende Fotos und Videos wurde sie gerade noch mal attraktiver.

Aber auch hier ist nicht alles perfekt. Eine halböffentliche Freigabe (jeder der den Link hat, aber nicht öffentlich in Stream und Suche) habe ich vergeblich gesucht. Sollte ich das schlicht und ergreifend übersehen haben, bitte ich unbedingt um Info, gerade diese Möglichkeit benötige ich am häufigsten. 

 

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Als nächstes werde ich noch 500px, tumblr, jalbum, myAlbum.com, album.de und Fotoalbum.eu antesten und darüber berichten.

Über Anmerkungen, Vorschläge und Verbreitung dieses Posts freue ich mich natürlich!